
Auch in Rankings gut
Rankings haben Grenzen. Das CHE-Hochschulranking macht keine Tests und vergibt keine Punkte. Es wertet aus, was Studierende auf Fragebögen angekreuzt haben — keine Diagnose über Lernerfolg, keine Aussage über Forschung. Eine Momentaufnahme aus Studierendensicht, mehr nicht.
Wenn man es so nimmt, wie es ist, sieht es für die Bamberger Wirtschaftsinformatik gut aus. Im aktuellen Ranking 2026 liegt der Bachelor in 11 von 12 Dimensionen in der Spitzengruppe. Die Tabelle oben zeigt die Werte aus dem CHE-Bericht: 4,2 bis 4,6 von 5 Sternen, 32 bis 36 Antworten je Frage. Der bundesweite Mittelwert liegt zwischen 3,6 und 4,3; in jeder Zeile liegt Bamberg darüber.
Das ist nicht das erste Mal: 2017 gleichauf mit Paderborn auf Platz 1, 2020/21 in zehn von zwölf Kategorien Spitzengruppe, 2023/24 fast alle. Die methodischen Vorbehalte gelten dabei in jeder Erhebung gleichermaßen — was sich ändert, sind die Studierenden, die antworten.
Klicke auf eine Zahl, um mehr zu erfahren
Forschung steht auf einem anderen Blatt; das CHE deckt sie nicht ab. Im AIS-Research-Ranking, das genau das tut, liegt die Bamberger Wirtschaftsinformatik auf Platz 1 in Bayern und Platz 3 in Deutschland. Zur Lehrseite gehört eine Zahl, die alle Rankings unberücksichtigt lassen: Bamberg ist, gemessen an der Anzahl der Professuren, der größte WI-Standort im deutschsprachigen Raum. Mehr Professuren bedeutet mehr Spezialgebiete zur Auswahl.
Den Studiengang gibt es hier seit 1987, damals als Diplom und als dritten Standort in Deutschland überhaupt. Die WIAI als eigene Fakultät folgte 2001, Bachelor und Master kamen mit der Bologna-Umstellung 2004/05. Seit 2020 wächst die Fakultät durch die Hightech Agenda Bayern noch einmal merklich; allein 2025 wurden 31 Einstellungsverträge unterschrieben (siehe WIAI in Zahlen).
Hinter den 11 Spitzenplätzen stehen 32 bis 36 Antworten je Frage. Genau das misst das CHE-Ranking. Mehr ist es nicht, weniger aber auch nicht.








