
Ein Fest zum Ausprobieren
Festakt, über dreißig Mitmach-Stationen, Kurzvorlesungen bis kurz vor 23 Uhr – und ein Roboterhund mit Warteschlange.
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Mit einem Festakt und einem anschließenden öffentlichen Jubiläumsfest hat die Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (WIAI) der Otto-Friedrich-Universität Bamberg am 26. Juni ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Auf dem ERBA-Campus kamen mehrere Hundert Gäste zusammen: Studierende, Alumni, Beschäftigte, Unternehmen, Familien sowie Gäste aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Sie blickten auf ein Vierteljahrhundert Fakultätsgeschichte zurück – und fragten zugleich nach der Zukunft von Informatik und Wirtschaftsinformatik in einer von Künstlicher Intelligenz geprägten Welt. Ein Prinzip zog sich dabei durch den ganzen Tag: Fast nichts war nur zum Anschauen da. Wer kam, sollte selbst steuern, spielen, zeichnen und urteilen.
„It's never just Tech“
Den Auftakt bildete der Festakt – bei 36 Grad, was der Dekan in seiner Begrüßung als Liebesbeweis der Gäste wertete. Auf das Videogrußwort von Wissenschaftsminister Markus Blume folgte das Grußwort von Universitätspräsident Prof. Dr. Kai Fischbach, der die Entwicklung der Fakultät seit ihrer Gründung 2001 nachzeichnete – als Wirtschaftsinformatiker und früherer Dekan der WIAI begrüßte er dabei seine alte Fakultät. Ein zweites Videogrußwort kam von Digitalminister Dr. Fabian Mehring; dass eine Fakultät für Digitalisierung ihre Grußworte aus München digital erhielt, fand die Fakultät nur konsequent. Unter den Gästen: Bambergs Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, kommunale Spitzen aus der Region – und Gründungsdekan Prof. Dr. Elmar Sinz, der 2001 die ersten acht Professuren der Fakultät zusammengehalten hatte.
In ihrer Keynote gab die WIAI-Alumna Dr. Anna Wiesinger, die heute bei McKinsey zu Fragen der Zukunft der Arbeit berät, einen persönlichen, folienfreien Einblick in ihren Weg von Bamberg in die Praxis – und in ihre Sicht darauf, worauf es für die nächste Generation ankommt. Ein Panel mit Stimmen aus Gründungszeit und Gegenwart spannte anschließend den Bogen von den Anfängen zu den Fragen der kommenden Jahre. Mit auf dem Podium: die frisch berufene Professorin Janine Hacker, die erzählte, warum sie gerade jetzt nach Bamberg gekommen ist.

Über dreißig Stationen zum Anfassen
Mit dem Festakt endete der Teil des Tages, in dem man nur zuhören konnte. Ab 16 Uhr öffnete sich der Campus für alle Interessierten: Dreizehn Lehrstuhl-Teams aus allen drei Bereichen der Fakultät zeigten über dreißig Forschungsexponate und Mitmach-Stationen – ein Ausschnitt:


Wer lieber in andere Welten wollte, verglich in VR die Erreichbarkeit Bambergs mit Bus, Rad und Auto, begegnete dem eigenen digitalen Zwilling oder besichtigte die ERBA als virtuelle Kopie, die Studierende in einem Computergrafik-Projekt modelliert hatten. Und ein Detail zog sich durch die ganze Ausstellung: Viele Poster leisteten sich einen eigenen Kasten, der erklärte, was an dieser Station eigentlich typisch Informatik ist – kleine Vorlesungen im Vorbeigehen. Ein paar dieser Sätze sind es wert, in diesem Rückblick weiterzuleben.
+ Alle 13 Teams und ihre Stationen
Die ausführlichen Beschreibungen aller Stationen stehen weiterhin auf der Exponate-Seite.
Ein Roboterhund mit Warteschlange
Besonders groß war der Andrang beim Roboterhund im Innenhof: Kinder steuerten ihn selbst durch einen Parcours, die Eltern hielten den Moment in zahllosen Fotos und Videos fest – bis in den späten Abend bildete sich davor eine Warteschlange. Die schnellsten Läufe kamen in eine Bestenliste, für die Top 3 gab es ein kleines Geschenk.
Nebenan entstanden im Greenscreen-Studio Erinnerungsfotos vor frei wählbarem Hintergrund. Die Bilder blieben auf Rechnern der Universität und wurden nach dem Abend gelöscht – Ehrensache für einen Lehrstuhl, der zu Privatsphäre forscht.

Sieben Projekte aus dem ersten Semester
Einen eigenen Bereich bespielten Studierende mit sieben Projekten aus der Erstsemester-Vorlesung „Einführung in die Informatik“. Dahinter steckte ein Experiment der Fakultät: Projektgruppen bekamen KI-Werkzeuge finanziert, dazu die Ansage „kommt so weit ihr könnt“. Was im Winter auf der Projektmesse als Prototyp begann, stand nun als ausgewachsene Mitmach-Station auf dem Campus. Und sie blieben nicht die einzigen studentischen Arbeiten: Bei der Gamification-Expo zeigten Studierende des Kurses „Designing Gamified Systems“ ihre eigenen Systeme – vom Jump & Run mit STABILO-Stift als Controller bis zur Detektiv-App, die beim Aufspüren von Lebensmittelunverträglichkeiten hilft.

Im Februar noch ein Browserspiel, am Fest eine 80 × 80 cm große Wand, auf der jedes der 64 Felder ein leuchtender Knopf ist: 256 LEDs, 256 Tastatur-Switches und selbst entworfene Platinen, die Ende Mai gerade noch rechtzeitig aus der Fertigung kamen. Gespielt wurde „Lights Out“ – das ganze Brett dunkel bekommen – und „Whack-a-Mole“ auf Reaktionszeit.
Werkstattbericht
Porträt auf Mittelformat-Film, dazu eine Visitenkarte mit QR-Code für die Postadresse – und eine Viertelstunde später kam das Negativ aus einem selbst gebauten Rotationsprozessor: Heizung auf 0,1 °C genau geregelt, über 1.000 Zeilen C++ auf einer handgelöteten Platine, Entwickler-Chemie auf Basis von Vitamin C. Auf dem Poster stand die vielleicht schönste Zeile des Abends: aus Hardware, Code und roher Chemie eine Brücke erschaffen, die einen flüchtigen Moment für immer auf Papier bannt.
Werkstattbericht
Drei Pflanzen mit Feuchtigkeits- und Spannungssensoren funkten ihre Werte an ein Gateway, und ein generativer Musik-Stream machte daraus ein Live-Ensemble: trockene Erde klingt dunkler, ein voller Akku heller. Auf Knopfdruck übersetzte das System die Stimmung der Pflanzen in ein Mandala aus feinen Linien, das der Stiftplotter am Nachbarstand direkt zeichnen konnte.
Werkstattbericht
Zwanzig Städte am eigenen Handy mit Like oder Dislike bewerten – aus verborgenen Merkmalen wie Einwohnerzahl, Preisindex und Meeresnähe errechnete das Programm ein Präferenzprofil samt Top-3-Empfehlung. Das Ergebnis leuchtete anschließend auf einer lasergeschnittenen Holz-Landkarte mit über 100 LEDs auf. Insgesamt stecken fast 10.000 Zeilen Code dahinter.
Werkstattbericht
Ein Roguelike – ein Abenteuerspiel, bei dem jeder Durchlauf von vorn beginnt –, gebaut mit der Open-Source-Engine Godot. Der Twist: Die Level stammten nicht vom Spiel, sondern von den Gästen selbst. Im Level-Editor ließen sich Wände und Gegner platzieren; ein Prüfalgorithmus testete vor dem Speichern, ob der Ausgang überhaupt erreichbar ist. Das Spiel wählte dann zufällig aus dem wachsenden Level-Pool.
Werkstattbericht
Conways „Game of Life“ – ein klassisches Simulationsspiel, in dem Zellmuster nach festen Regeln von selbst weiterwachsen – als Wettkampf: in 30 Sekunden ein 8×8-Muster malen, Team Rot oder Blau wählen, absenden – schon trat es im Live-Turnier gegen alle anderen an. Dahinter steckt ein verteiltes System aus C, Python und Web mit rund 13.300 Zeilen Code, programmiert im Mensch-KI-Team nach einer klaren Konvention: KI als Teampartner, nicht als Autopilot. Ein zweites Poster lieferte die Mathematik – vom Beweis, dass keine Seite im Vorteil ist, bis zur Antwort auf die Frage, wie voll ein gutes Startmuster sein sollte, gemessen an 10.000 Simulationen.
Werkstattbericht
Eine Web-Anwendung, die Live-Spieldaten, Prognosen und Stimmungsanalysen zur Fußball-WM bündelt: über 14.000 Nachrichtenartikel aus 144 Quellen in sechs Sprachen, dazu Siegwahrscheinlichkeiten aus der Spielstärke der Teams (der aus dem Schach bekannten Elo-Zahl) und einem statistischen Modell für Tor-Häufigkeiten. Jeder Rechenschritt ist in der Oberfläche offengelegt – von der Schlagzeile bis zur Wahrscheinlichkeit.
WerkstattberichtMuster, Stift und Papier
Ein eigenes Kapitel schrieb der Stiftplotter: Schon seit Mitte Mai hatten über 70 Personen im Online-Editor auf wiai25.de eigene plotbare Muster gestaltet. 137 Entwürfe kamen dabei zusammen; über 100 davon hatte der Plotter bis zum Festabend mit dem Stift auf Papier gezeichnet, im Format bis hinauf zu A1. Am Stand entwarfen Gäste weitere Muster, die vor Ort geplottet wurden und als Unikat mit nach Hause gingen.

Kurzvorlesungen bis kurz vor elf
Den Auftakt machte der Dekan mit einem Warm-up zur Titelfrage: Ist ein Studium in Zeiten von KI ein Auslaufmodell? Seine Antwort: im Gegenteil, wichtiger denn je – gerade wegen KI. Drei Thesen trugen das Argument. Nebenbei lieferten sie die Begründung für den Zuschnitt des ganzen Tages, denn Urteilen lernt niemand vom Zuschauen.
- Punkt 1KI multipliziert Urteil, nicht KönnenOb KI hebt oder spreizt, entscheidet die Aufgabe – nicht, wie viel jemand schon kann.
- Punkt 2Die Latte verschiebt sichVon „kannst du ausführen“ zu „kannst du beurteilen“. Das Ausführen wird billig, das Beurteilen knapp.
- Punkt 3Studium notwendiger denn jeDer Stoff mancher Vorlesung mag ein Auslaufmodell sein – ihr Zweck nicht: Urteil, Kuration, Sozialisation. Das baut kein KI-Tutor im stillen Kämmerlein.

Hinter diesen Thesen stehen ein Geständnis, ein Experiment mit den eigenen Erstsemestern und drei Studien. Wer den Weg nachgehen will:
+ Das Warm-up im Detail: Experiment, Studien, Belege
Der Dekan begann mit einem Geständnis: Vieles von dem, was an diesem Jubiläum digital zu erleben war – das WM-Tippspiel, die Website mit der Mechanik ihres Pixel für Pixel wachsenden Logos, die Plakate, viele der Mitmach-Stationen –, sei mit KI-Werkzeugen entstanden, oft jenseits dessen, was er selbst aus dem Stand programmieren könnte. Wenn schon ein einzelner Professor mit KI Dinge weit jenseits des eigenen Könnens baue, wozu dann überhaupt noch studieren?
Diese Erfahrung sollten auch die Erstsemester machen. Die Projekt-Werkstatt weiter oben war genau dieses Experiment: Projektgruppen aus der Einführungsvorlesung bekamen KI-Werkzeuge finanziert, dazu die Ansage, so weit zu kommen wie möglich. Das Ergebnis fiel gemischt aus. Auf die Frage, wo sein Programm eigentlich laufe – auf dem Laptop, in der Cloud, wo die Daten lägen –, habe ein Studierender keine Antwort gehabt und sei nicht einmal auf die Idee gekommen, die KI zu fragen, die den Code geschrieben hatte. Die naheliegende Erklärung sei griffig gewesen: „A fool with a tool is still a fool.“ KI als bloßer Multiplikator, der vervielfacht, was jemand mitbringt: Wer viel mitbringe, baue ein ganzes Fest; wer wenig mitbringe, produziere teuren Datenmüll. Null mal Werkzeug bleibt null.
Diese Erklärung habe ihn ein Jahr lang überzeugt – bis eine Studie ihn ins Grübeln brachte. In einem Feldexperiment ließ ein Team um Fabrizio Dell’Acqua (Harvard) gemeinsam mit der Boston Consulting Group 758 Unternehmensberatende realistische Aufgaben lösen – nach Zufall verteilt auf drei Gruppen: ohne KI, mit GPT-4 oder mit GPT-4 samt kurzer Prompting-Einführung. Wer profitiert mehr, hatte der Dekan das Publikum zuvor raten lassen, die Starken oder die Schwachen? Die meisten tippten auf die Starken. Tatsächlich legte die schwächere Hälfte um 43 Prozent zu, die stärkere nur um 17 – die Schere schloss sich. Wäre KI bloß ein Experten-Verstärker, müssten gerade die Schwächeren am wenigsten gewinnen. Dieselbe Untersuchung zeigte aber auch die Kehrseite. KI beherrscht manche Aufgaben verblüffend gut und scheitert an anderen – wo die Grenze verläuft, sieht man ihr nicht an. Bei einer Aufgabe jenseits dieser Grenze lösten die Beratenden mit KI seltener richtig: Ihr Anteil korrekter Lösungen lag 19 Prozentpunkte unter dem der Gruppe ohne KI – der Output sah aus wie Erfolg und war subtil falsch. Also korrigierte der Dekan seinen Satz: Der Multiplikator multipliziere nicht Können, sondern Urteil. Ob KI hebt oder spreizt, entscheide die Aufgabe, nicht die Person.
Beleg: Dell’Acqua et al., „Navigating the Jagged Technological Frontier“ (2023) · papers.ssrn.com
Damit verschiebe sich die Latte. Für reine Stoffvermittlung, räumte er ein, sei die klassische Vorlesung kaum zu verteidigen: In einem Harvard-Experiment mit knapp 200 Physikstudierenden lernte die Gruppe mit einem eigens gebauten KI-Tutor etwa doppelt so viel wie die Vergleichsgruppe im aktiven Präsenzunterricht, Harvards evidenzbasierter Lehrmethode mit Gruppenarbeit und Feedback – in weniger Zeit und bei höherem Engagement. Zugleich träfen die Umbrüche die Jüngsten zuerst: Eine Auswertung US-amerikanischer Beschäftigungsdaten fand in den am stärksten KI-exponierten Berufen rund 16 Prozent weniger junge Beschäftigte, bei jungen Softwareentwickelnden rund 20 Prozent, während erfahrene Kräfte stabil blieben. Die Autoren mahnen selbst zur Vorsicht: Die Rückgänge ließen sich nicht allein auf KI zurückführen – ein frühes Signal, kein Naturgesetz. Und wo KI ergänze statt ersetze, bleibe die Beschäftigung stabil. Es verschwinde nicht die Arbeit, sondern das reine Ausführen.
Belege: Kestin et al., Scientific Reports (2025) · doi.org · Brynjolfsson, Chandar & Chen, „Canaries in the Coal Mine“, Stanford Digital Economy Lab (2025) · digitaleconomy.stanford.edu
Trotzdem sei ein Studium notwendiger denn je – wegen KI, nicht trotz ihr. Denn die Lücke bei den Erstsemestern sei nicht fehlendes Wissen gewesen: Gefragt, sagten sie genau das Richtige – man müsse sich jeden Schritt erklären lassen, das Werkzeug hinterfragen. Und dann klickten sie „Übernehmen“ und scrollten weiter. Was fehle, sei die Gewohnheit, innezuhalten und auszusprechen, was man gerade nicht verstehe. Genau das lasse sich lehren – der Harvard-Tutor etwa war angewiesen, nie die fertige Lösung zu zeigen, sondern immer nur einen Schritt. Und ein Studium sei mehr als Stoff: Kuration, weil jemand entschieden hat, was zählt und in welcher Reihenfolge, und Sozialisation durch die Leute nebenan, mit denen man dreimal aneinandergerät, bevor etwas läuft.
Dem Saal gab der Dekan zum Schluss eine Frage für den Rundgang mit: „Wo läuft dein Code?“ Interessant sei weniger, ob die Antwort stimmt – sondern wie präzise jemand benennen kann, welcher Teil des eigenen Systems gerade nicht durchschaut wird.
Danach folgten sieben 45-minütige Vorträge – immer nur einer zugleich, abwechselnd in zwei Hörsälen – bis kurz vor 23 Uhr. Forschende der Fakultät sprachen darüber, wie KI unsere Sprache verwendet, warum IT und Social Media krank machen können und ob intelligente Stromnetze durch die Dunkelflaute helfen; weitere Vorträge reichten von erklärbarer KI über Datenanalyse in den Geistes- und Kulturwissenschaften bis zu Smart-City-Forschung und „Cinematic Computing“.
+ Alle Vorträge des Abends
Selbermachen und Wiedersehen
Für Nachwuchs und Studieninteressierte
Im Workshop „Vom Kabel bis KI“ reisten Jugendliche und Erwachsene im Schnelldurchlauf durch die Geschichte der Softwareentwicklung. Bei der Blitz-Spiele-Entwicklung entstand mit KI-Unterstützung in je einer halben Stunde ein eigenes kleines Spiel – alle Ergebnisse sind online spielbar. Die Kinderuni ging mit Neun- bis Zwölfjährigen der Frage nach, was eine Stadt schlau macht.
Parallel informierte die Studienberatung über die Studiengänge der Fakultät, und die Ausstellung „25 Jahre in 25 Objekten“ erzählte die Fakultätsgeschichte anhand von Fundstücken aus 25 Jahren.
Generationen im Gespräch
Beim Alumni-Speed-Dating kamen Studierende ab 18 Uhr mit ehemaligen Studierenden ins Gespräch – der Andrang war so groß, dass aus den geplanten zwei Runden kurzerhand drei wurden. In den kurzen Gesprächen entstanden erste Kontakte, aus denen Mentoring-Beziehungen und Netzwerke wachsen können. Die Fakultät wird dieses Format weiterentwickeln.
Prägend war vor allem die Atmosphäre: Ehemalige kehrten an ihre Fakultät zurück, Forschende kamen mit Gästen ins Gespräch, und Eltern entdeckten Informatik gemeinsam mit ihren Kindern.


Ein Kraftakt vieler
Konzept, Öffentlichkeitsarbeit, Website und Programm entwickelte die Fakultät in Eigenregie – getragen vom Dekanatsteam, der Verwaltung, der Fachschaft, studentischen Teams und vielen Helfenden. Beteiligt waren Lehrstühle weit über die Ausstellung hinaus: in den Hörsälen, bei Kinderuni und Speed-Dating, in der Organisation – und am Grill. Für alle Beteiligten war das ein Kraftakt in einer bislang nicht bekannten Größenordnung. Selbst das Jubiläumslogo der Website ist eine Mitmach-Station: Jede Minute, die ein Gast auf der Startseite verbringt, fügt dem Bild ein Pixel hinzu; am Festabend stand der Zähler bei rund 69.000. Aus vielen einzelnen Bits wird etwas Großes.
Nach 25 Jahren steht die WIAI für die Verbindung von Wirtschaftsinformatik und Informatik mit Fragen aus Wirtschaft und Gesellschaft, für die enge Verzahnung von Forschung und Lehre und für eine offene Kultur des Austauschs. Aus acht Professuren im Gründungsjahr 2001 sind 33 geworden; dazu kommen zwölf Studiengänge und mehr als 1.600 Studierende. Dass dieses Profil auch fachlich trägt, zeigt das CHE-Hochschulranking: Die Wirtschaftsinformatik liegt 2026 in elf von zwölf bewerteten Dimensionen in der Spitzengruppe, die Informatik erreicht sie in acht Kategorien.
Ermöglicht wurde das Jubiläum auch durch die Fakultätssponsoren mgm und medatixx sowie die Jubiläumssponsoren RZB Lighting und VR Bank Bamberg-Forchheim. Der Dank der Fakultät gilt zudem allen Mitwirkenden – und den vielen Gästen, die den Weg auf den Campus gefunden haben.
Es geht weiter
Die 25 Geschichten aus dem Jubiläumsjahr bleiben online. Und wer mag, probiert weiter aus – gestaltet ein eigenes Plot-Muster oder tritt im WM-Tippspiel gegen KI-Modelle an.
Fotos vom Fest: Jonathan Friedrich, Universität Bamberg · Video: Stephanie Fröba, Universität Bamberg