Erster LED-Spiele-Wand-Prototyp: ESP32 mit 8×8 LED-Matrix, einzelne grüne LEDs leuchten
LED-Spiele-Wand Zwischenbericht #1 · 22. Mai 2026

Der Plan nimmt Form an

von Jonas Bendner und Andreas Noell

Bevor der erste Nagel in die Wand kommt, muss der Plan stimmen. Unser erstes Treffen war deshalb kein Bauen, sondern ein Denken: Wie soll diese LED-Spielewand überhaupt aussehen? Was ist technisch machbar, was macht Sinn, und was macht am Ende auch Spaß?

Das Konzept steht

Nach einiger Diskussion haben wir uns auf ein klares Format geeinigt: Die Wand wird 150 × 100 cm groß und aus einzelnen 10 × 10 cm Modulen aufgebaut — insgesamt also 150 Felder. Jedes Modul besteht aus einer Platine mit vier LEDs. Damit die Wand nicht nur leuchtet, sondern auch reagiert, sitzen unter jeder Acryl-Platte vier mechanische Tastatur-Switches. Drückt man das Acryl, löst der Switch aus — simpel, robust, und wie das Tippen auf einer guten Tastatur. Die fertigen Module werden am Ende auf einer Holzkonstruktion montiert.

Erster Prototyp: klein, aber lehrreich

Warten und dann direkt im großen Maßstab loslegen? Keine gute Idee. Deshalb haben wir mit einem ESP32 und einer 8 × 8 LED-Matrix einen ersten Mini-Prototypen zusammengebaut und direkt mit zwei Tastatur-Switches verbunden. Das Ziel: verstehen, wie Eingabe und Lichtausgabe zusammenspielen. Spoiler: Es hat funktioniert — wir spielen bereits Lights Out.

Nächste Schritte

Aktuell warten wir auf eine Acryl-Platte und die ersten Platinen, um das Modul-Konzept im realen Format zu testen. Läuft alles wie geplant, bestellen wir kurz darauf die Teile für die komplette Wand. Parallel dazu läuft die Software-Entwicklung bereits auf Hochtouren: Spiele wie Whack-a-Mole sind bereits in Arbeit. Aber wir wollen auch nicht zu viel vorwegnehmen.

Grüße — Jonas und Andi

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