
Vom Prototyp zur echten Wand
Zwischen dem letzten Update und heute hat sich der Maschinenraum spürbar gefüllt: Die ersten echten Platinen sind angekommen, wir haben direkt alles nachbestellt – und mittlerweile liegen sämtliche Teile vor uns auf dem Tisch. Switches, Acrylglas, Platinen, Kabel. Es wird ernst.
Eine Entscheidung gegen den Versand
Die wohl größte Änderung betrifft das Format. Eigentlich war die Wand mit 150 × 100 cm geplant. Doch beim Blick auf die Lieferkosten wurde schnell klar: Das sprengt den Rahmen. Statt also Geld in Versand zu stecken, haben wir das Konzept neu zugeschnitten und sind auf ein sauberes 80 × 80 cm Raster gewechselt – also 8 × 8 Module à 10 × 10 cm. Kleiner, ja, aber kompakter, günstiger und für unsere Spielideen völlig ausreichend.
Mitten im Bau
Wie man auf den Bildern sieht, sind wir längst nicht mehr in der Theorie. Die ersten Module sitzen bereits im selbst erstellten Rahmen, die Platinen sind über Flachbandkabel miteinander verbunden. Genau dieser Moment – wenn aus losen Teilen plötzlich eine zusammenhängende, leuchtende Fläche wird – ist der, für den man solche Projekte macht.

Vom Mikrocontroller zum Mini-Rechner
Auch unter der Haube hat sich etwas getan: Wir sind vom ESP32 auf einen Raspberry Pi umgestiegen. Das gibt uns mehr Rechenleistung und deutlich mehr Spielraum für die Software. Die läuft inzwischen wieder stabil, wurde weiterentwickelt und ist jetzt auf das 8 × 8 Raster angepasst.
Die Wand steht, das Licht brennt – jetzt geht es ans Feintuning.
Grüße – Jonas und Andi
Fotos: Jonas Bendner und Andreas Noell