
Was machen die eigentlich?
Im November 2025 haben wir 1672 WIAI-Studierende gefragt, was sie neben dem Studium machen. 125 haben geantwortet. Das sind 7,5 Prozent – keine repräsentative Stichprobe, eher ein Stimmungsbild. Aber eines, das überrascht.
Von den 125 Teilnehmenden haben 120 angegeben, neben dem Studium zu arbeiten oder gearbeitet zu haben. Drei haben noch nie gearbeitet. Drei von 125. Fast die Hälfte arbeitet 20 Stunden pro Woche oder mehr – das ist eine halbe Stelle, parallel zum Studium. Und es sind keine Kellnerjobs: 85 Prozent der Tätigkeiten haben einen direkten oder indirekten IT-Bezug.
Wo? 62 Prozent in Bamberg oder Oberfranken. Weitere 22 Prozent im restlichen Bayern. Nur fünf Personen arbeiten außerhalb des Freistaats. Die WIAI-Studierenden sitzen also nicht nur in der ERBA-Bibliothek – sie sitzen auch in den IT-Abteilungen der Region.
Daneben engagieren sich 41 Prozent ehrenamtlich in Bamberg oder Umgebung.
Ob das auf alle 1672 Studierenden zutrifft, wissen wir nicht. Wer an einer Umfrage über Nebenjobs teilnimmt, arbeitet vermutlich eher als jemand, der sie ignoriert. Aber selbst mit Vorsicht gelesen zeigen die Zahlen eine Richtung: Wer hier studiert, ist meistens schon mittendrin.
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